Gebrüder Manns + Waste my time
- Doors:
- 19:00 Uhr
- Beginn:
- 16:22 Uhr
- VVK:
- 10,00 €
- AK:
- 12,00 €
KUBA, Sedanstr. 15, 31061 Alfeld
- Line-Up:
- Gebrüder Manns, Waste my time
Schon in den 90ern setzte die Band – damals noch unter dem Namen Cup C – ein klares Zeichen in der testosterondominierten Metalwelt. Heute sind Gebrüder Manns zurück: lauter, kompromissloser und energiegeladener denn je. 2016 in Originalbesetzung wiedervereint, stehen mit Marie Nielsen (Gesang), Karin Schroeder (Bass) und Gründungsmitglied Annika Manns (Gitarre) drei prägende Köpfe der damaligen Szene erneut gemeinsam auf der Bühne. Seit 2018 komplettiert die Berliner Schlagzeugerin Sabine Ahlbrecht („Nervous Germans“, „Scheisskind“) das Line-up.
Musikalisch ist das eine Reise zurück in die späten 90er – in eine Zeit, als Nu Metal, Crossover und Rap Metal die Clubs dominierten. Die Wucht von Rage Against The Machine, das Gitarrenbrett von Korn und der aggressive Groove von Limp Bizkit stehen hörbar Pate. Wer glaubt, man müsse mit 50 ruhiger werden, wird hier eines Besseren belehrt. Dieses Konzert ist pure Energie – direkt ins Gesicht.
Das aktuelle Set verbindet überarbeitete Songs aus der Göttinger Zeit mit neuem Material, das gemeinsam mit Produzent Tobias Langer (dluxe media) entstanden ist. Inhaltlich geht es um Schönheitswahn und Jugendkult, Körperoptimierung und virtuelle Identitäten, das Wiedererstarken von Extremismus, aber auch um Liebe, Sex und Tod. Gesungen wird auf Englisch, Deutsch und Dänisch – mal wütend, mal bissig, immer klar.
Support kommt von Waste My Time, einer Newcomer-Band aus dem Raum Hildesheim. Das Duo bewegt sich zwischen Rock, Punk, Blues und Alternative und mischt diese Einflüsse selbstbewusst neu. Tanzbare Grooves treffen auf harte Riffs, eingängige Melodien auf launische Texte – vom Indie-Moment bis zum Moshpit ist alles drin. Frontsängerin Christina und Gitarrist Basti erzeugen mit selbstproduzierten Backing-Tracks einen druckvollen Livesound, ergänzt um Bass- und Drumelemente. Seit 2022 arbeiten die beiden ehemaligen Mitschüler gemeinsam an eigenständigem Material, das Gegensätze nicht glättet, sondern produktiv nutzt.