Keele

Keele + Imperial Tunfisch + Malkapaun

Alfeld-Rockt-Café (Bahnhofstr. 14, 31061 Alfeld)

  • Einlass: 19:00 Uhr
  • Beginn: 20:00 Uhr
  • Abendkasse: 5

Line-Up:

  • Keele
  • Imperial Tunfish
  • Malkapaun

KEELE - Hamburger Postpunk: Ernsthaftigkeit ohne Krampf, Fragen ohne Besserwisserei, Haltung ohne Moralin
Das Dorf hat, wie es scheint, oft wundersam inspirierende Wirkung auf die Kreativität Heranwachsender, wie uns nicht nur Rocko Schamoni seit Jahren glaubhaft versichert. In einer norddeutschen flachen Pampa nicht allzu weit von Hamburg entfernt verbrachten Fabian, Patrick, Frederik, Alexander und Malte – oder wie sich untereinander liebevoll nennen: Fabi, Paddy, Fredi, A(a)li und Malte (nicht Malti!) – als Freunde ihre Kindheit und Jugend. Erst auf dem Bolzplatz, später zwischen Bolzplatz, Cola-Korn und ihrem ersten Proberaum, war letzterer doch die einzige Alternative zur Scheunendisko.
Musik machen die fünf Freunde schon seit einigen Jahren. Anfang 2016 wird aus dem Quintett vorübergehend ein Quartett: als Alex nach Kanada geht und seinen Freunden Fotos von seiner ersten Station in Toronto, der Keele Street, schickt, gibt er der Band ganz ungeplant ihren Namen.
Musikalisch geprägt als myspace-Generation vom Sound der US-Hardcore/Punk/Emo- Szene, entdecken Keele später ihr Faible für deutsche Bands wie Tomte, Kettcar, Escapado, Captain Planet, Muff Potter oder Herrenmagazin, die sie bis heute inspirieren. Irgendwo zwischen Alternative und Punk arbeiten Keele an ihren Songs, wenn sie sich fürs Wochenende irgendwo auf dem Land vergraben. Noch nie entstand ein Titel in einem klassischen Proberaum-Jam. Irgendwie Denker. Tüftler. Köpfe. Landeier. Darauf einen Cola-Korn.

Imperial Tunfisch

IMPERIAL TUNFISCH kommen aus Belgien. Genauer gesagt aus dem Eupen, einem knapp 20.000 Seelen zählenden Ort in dem Teil des Landes, in dem man auch die deutsche Sprache spricht. Die Band begann früh damit auch Konzerte über ihre Landesgrenze hinaus zu spielen, Bandconteste zu gewinnen und kleinere Touren zu fahren.
Wer sich mit der Musikszene Belgiens auskennt weiß, dass es dort mehr Künstler als Milow und Triggerfinger gibt. Besonders die Indie-Szene hat einiges an Kreativität zu bieten. Imperial Tunfisch fühlen sich musikalisch dort zuhause, wo Indie auf psychedelische Momente trifft, Dynamik sich ins Unermessliche steigert und sich Töne als Ausdruck lebendiger Emotionen manifestieren. Psychedelic Indie-Rock, der melancholische Klänge mit elektronischen Samples paart. Neben ruhigen und deepen Passagen stehen tighte Schlagzeugbeats und Basslines, die für Bewegung sorgen. Der dynamische Livesound von Imperial Tunfisch speist sich aus subtil eingestreuten Klangeffekten und hungriger Spielfreude.
Die vier Musiker, alle Anfang 20, haben vor Kurzem ihre EP “Army Of 17” veröffentlicht und möchten diese bei europaweiten Konzerten ihren zukünftigen Fans vorstellen.

MALKAPAUN als gebürtiger Alfelder wird mit seiner Gitarre und einer ordentlichen Portion Chaos-Pop den Abend eröffnen.

Vizediktator – © Gestaltungsbüro Mrozik

Vizediktator + Val Sinestra + Modell Bianka

Alfeld-Rockt-Café (Bahnhofstr. 14, 31061 Alfeld)

  • Einlass: 19:00 Uhr
  • Beginn: 20:00 Uhr
  • Online-Ticket: 8

Line-Up:

  • Val Sinestra
  • Vizediktator

Magie, Exzess, Verzweiflung – Eine wirklich aufregende Band erkennt man daran, dass sie immer auch eine Gang ist. Dass sie eine verdammte Ansage darstellt, die die Kraft hat, einen aus der Bahn zu werfen. Für einen Song, ein Konzert – oder auch für empfindlich länger. Willkommen bei Vizediktator aus Berlin.

“Schere“ heißt die neue EP von Vizediktator aus Berlin. Sie ist der langerwartete Nachfolger des gefeierten Debütalbums “Kinder der Revolution“ und schneidet ab 22. Februar in die Komfortzone dieser Tage. Nach gut 50 Shows in ganz Deutschland verteilt, ist „Schere” ein Statement zur Zeit, ein Wink mit dem Zaun, ein bitter-süßes Bild von der Straße der Stadt. Sie ist ein grimmiger Mittelfinger und eine harte Punktlandung, wie sie nur der raue Straßenpop dieser vier Typen austeilen kann.

Kreuzberg klingt noch immer wunderschön dreckig und Vizediktator sind direkter denn je. Diese vier neuen Songs zielen unter die Haut, schneiden ins Herz und ballen die Faust. Vizediktator sind die charmante Bordsteinkante aber auch der unbequeme Stein im Schuh. Es ist noch nicht alles verloren, denn diese Gang zieht dem Wolf höchstpersönlich den Schafspelz aus. Nehmt euch in Acht!

Val Sinestra – © Christoph Eisenmenger

Reinhören!

Val Sinestra

„Das Val Sinestra (lat.-ital.: linkes Tal) ist ein kleines und ruhiges Nebental des Unterengadins im Bezirk Inn des Kantons Graubünden der Schweiz.“

Auf der anderen Seite ist VAL SINESTRA eine Hardcore-Rock’n’Roll Band aus Berlin, die live und auf Platte eher einem Hurrikan gleicht. 2011 gegründet, startete die Band mit einem chaotischen Mix aus Punk Rock, Hardcore, Stonerrock und Rock’n’Roll und hat nun nach einigen Besetzungswechseln sich selbst und ihren eigenen Stil gefunden.

Als 2015 dann mit der selbstbetitelten 6 Track EP der erste Output erschien, gab es bereits viel Lob von allen Seiten. So schrieb unter anderem das VISIONS Magazin: „Sechs starke Songs der Berliner Newcomer. Hinter dem rohen Sound und dem Mix aus THE BRONX und KRAFTKLUB blitzt einiges an Potential hervor.“ Der Vergleich mag einen erstmal etwas verwundern, trifft es aber doch ziemlich gut. International geprägter Sound, gepaart mit nicht peinlichen deutschen Texten – das ist es, was VAL SINESTRA aus der Masse herausstechen lässt.

Knapp eineinhalb Jahre später erscheint nun endlich das Debütalbum mit insgesamt 11 Songs, die deutlich zeigen, dass die EP nur eine kleine Kostprobe war. Denn die Band hat sich nochmal ein großes Stück weiterentwickelt. Direkt und schnörkellos werden Wort und Musik laut und rasant direkt in Kopf und Füße transportiert. Der Albumtitel „Unter Druck“ ist hier Programm – „Jeder steht hin und wieder unter Druck – sei er selbstgemacht oder durch andere. Und dann braucht man ein Ventil um das rauszulassen. Für uns ist es die Musik, vor allem live… einfach abschalten und alles rauslassen bevor der innere Kessel platzt“, so Max, Bassist der Band.

City Kids Feel The Beat – © Calvin Müller

City Kids Feel The Beat + Lester

Alfeld-Rockt-Café (Bahnhofstr. 14, 31061 Alfeld)

  • Einlass: 19:00 Uhr
  • Beginn: 20:00 Uhr

Line-Up:

  • City Kids Feel The Beat
  • Lester

Pop-Punk für eine neue Generation: CITY KIDS FEEL THE BEAT fackeln auf ihrem Debütalbum „Cheeky Heart“ ein Feuerwerk aus mitreißenden College-Hymnen und kurzweiligen Gitarrenriffs zwischen ungezügelter Lebensfreude und Realitätsflucht ab. Getragen sowohl von jugendlichem Optimismus als auch gereiftem Songwriting präsentiert uns der Fünfer aus dem Süden einen zeitgemäßen Mix aus Pop-Rock, Party- und melodischen Hardcore-Anleihen, der Fans von Zebrahead, Anti-Flag oder Neck Deep voll auf ihre Kosten kommen lässt und der das schwäbische Hinterland in ein sonniges, kalifornisches Punk-Mekka verwandelt.

Als Teil der Jugend einer verkorksten Welt schwanken CITY KIDS FEEL THE BEAT zwischen Aufbruch und Verdrängung. „Eigentlich schreit unser Innerstes danach, Missstände der Gesellschaft anzuprangern, aber manchmal fehlt uns der Glaube, wirklich etwas bewegen zu können. Dieses Album ist das Produkt unserer Bemühungen, nicht die Augen zu verschließen, und dem allgegenwärtigen Hang zur Flucht in unsere Musik.“ Dieser Zwiespalt wird etwa in dem Song „Balls Of The Dragon“ deutlich, der den desolaten Zustand unserer Welt erfasst: „There’s a lot of darkness in this world / So much trouble, so much pain.“

Lester

„Routine wird zur Scheiße und Scheiße zur Routine“. Um ihren ganz persönlichen Teufelskreis zu durchbrechen, schlossen sich LESTER so lange in ihrer Musikwerkstatt ein, bis sie „Die Lüge vom großen Plan“ nicht nur erkannten, sondern auch unter die Leute bringen wollten. In sich gekehrte Texte in einer immer lauter werdenden Welt treffen auf ein Gemisch von Punkrock, Indie und dem Emo der 90er Jahre, bevor Mascara-Musiker das Genre vereinnahmten.

Ihre Mischung nennen LESTER Heavy Pop, da sie Punkrock Sound mit sich in Gehörgänge einnistende Melodien vermengen.

So melancholisch die Texte der Münchner sind, so laut und energiegeladen sind ihre Liveshows. Dass sie diese Energie auf Platte einfangen können, macht „Die Lüge vom großen Plan“ zu einem ganz besonderen und vor allem grundehrlichen Debüt-Album. Aufgenommen haben LESTER das Album mit Erdem Engin.

LESTER gründeten sich im Jahr 2013 und haben seitdem eine beeindruckende Anzahl an Veröffentlichungen vorzuweisen und Shows und Festivals in Deutschland und Österreich gespielt.

© Angela Regenbrecht

DESASTERKIDS + Arktis + Die Heart

Alfeld-Rockt-Café (Bahnhofstr. 14, 31061 Alfeld)

  • Einlass: 19:00
  • Beginn: 20:00
  • Online-Ticket: 9
  • Fan-Ticket: 10,60
  • Bürgeramt: 9
  • Abendkasse: 12

Line-Up:

  • DESASTERKIDS
  • ARKTIS
  • Die Heart

Es geht in die nächste Runde!

Nach erster erfolgreich abgeschlossener Headlinetour zu ihrem zweiten Longplayer „Superhuman“ und einem Festivalgeschwängertem Sommer 2018, kehren die vier Berliner Jungs im Frühling 2019 nun zurück in die Clubs.

DESASTERKIDS stehen für die perfekte Symbiose aus zeitgeistigem Modern Rock und einer Prise Oldschool Hardcore. Ihr neues Album "Superhuman" gilt als eines der spannendsten Metalcore-Releases der letzten Jahre aus Deutschland.

Andi Phoenix, Iain Duncan, Max Rosenthal und Tommy Hey haben in den letzten fünf Jahren angeeckt wie kaum eine andere deutsche Metalcore-Band. Kein Wunder: Ein Blatt nehmen die vier Berliner schon lange nicht mehr vor den Mund und auch ihr offener Umgang in sozialen Medien mit reichweitenstarken Postings zwischen Fashion und Passion, Hormonen und Homosexualität passt nur selten ins Schema einer auf Demut und Zurückhaltung bedachten Hardcore-Szene.

Mit ihrem Album „Superhuman“, das zweite Album der DESASTERKIDS, zeigt die Band von einer gänzlich anderen Seite: der Reifeprozess der vergangenen Jahre lösen in Songs wie Bulletproof und Oxygen einen Urknall aus.

DESASTERKIDS
Superhuman 2.0
präsentiert von Fuze, Ibanez & Count Your Bruises

Arktis

Metalcore. Modern, massiv, mutig.

Das Niedersächsische Quartett Arktis hat erstmalig 2016 mit ihrem Debütalbum META auf sich aufmerksam gemacht. Inspiriert von Bands wie Architects und Bring me The Horizon haben sie sich gemeinsam mit Annisokay-Sänger Christoph Wieczorek im Studio eingeschlossen und den Erstling produziert, der mit Kraft und Raffinesse zeigt, dass Metalcore auch auf Deutsch hervorragend funktioniert. Gelobt von der Fachpresse zogen die Hannoveraner durch die deutsche Live-Landschaft und gaben META nicht nur auf Festivals wie dem With Full Force oder Summer Breeze, sondern auch an der Seite von Szenegrößen wie Emil Bulls, Annisokay, Deez Nuts und Attila zum Besten.

Mit der aktuellen Single „Feuer“ schlägt die Band ein neues Kapitel auf und zeigt, dass Erwachsenwerden nicht langweilig, sondern kraftvoll, wütend und frei von selbstgesteckten musikalischen Grenzen ist. Es wurde nicht „META 2.0“ sondern „Arktis 2018“ auf die Fahnen geschrieben. Das Ergebnis ist Musik, die ihre Wurzeln nicht scheut, einen Schritt nach vorn anstatt zur Seite geht und dabei weiterhin mit Samthandschuhen den Dampfhammer bedient.

The TiPS – © Helge Tscharn

The TiPS + Sidewalk Surfers + Matthew Graye

Alfeld-Rockt-Café (Bahnhofstr. 14, 31061 Alfeld)

Line-Up:

  • The TiPS
  • Sidewalk Surfers
  • Matthew Graye

neuer Termin!

The Tips - ein Punk n Reggae Trio trägt kalifornische Vibes nach Europa. Eine The Tips Show darf sich zurecht so nennen, was nicht zuletzt an der souveränen Performance liegt, sondern besonders am Wunsch, es für sich und für alle zu einem Spektakel werden zu lassen. Nicht weniger als über 160 Live-Shows in den vergangenen drei Jahren zeugen davon wie frenetisch ihr Genre-Mix aufgenommen wird:

„Die außergewöhnliche Spielart ist für deutsche Bandverhältnisse schon etwas besonderes und die neu formierte Band läutet mit Kreativität und Spielfreude ein neues Level ein, auf einem hohen Niveau angesiedelt und überzeugt mit Ideenreichtum, Abwechslung und ein Gespür für zeitlos gute Musik.“ (Underground fanzine)

Allein oder im Verbund macht man Clubs und Festivals unsicher und begeistert groß und klein mit sonnigen Beats, ausgelassenen Riffs und entspannten Harmonien. Wer mit den Dudes Ananas trinken und seine Skills auf dem Surfboard beim Crowdsurfen unter Beweis stellen will, wird bei Alfeld-Rockt die Chance dazu bekommen!

Sidewalk Surfers

Mit dem richtigen Händchen vermischen die Saarbrücker Sidewalk Surfers klassische Zutaten wie Reggae-Vibes durch Orgel-Momente, Off-Beat-Verse, schnelle, mitreissende Fragmente, die das Tanzbein zucken und den Circle-Pit dirket vorm Auga abspulen lassen, sowie eine raue, rotzige Stimme von Sänger XY, in der besten Tradition von Tim Armstrongs And Out Comes The Wolves Songs, wodurch die 90er zur Gegenwart werden. Gegründet 2014 veröffentlichen die fünf Jungs, nach ihrer ersten EP (Not me), am 09. März 2018 ihr Debut- Album “Dinner for Sinner” auf Long Beach Records Europe. Die zarten Anfang 20 hört man der Band nicht an – ganz cool im Gegenteil: Sidewalk Surfers müssen sich auch im internationalen Vergleich keineswegs verstecken!

Matthew Graye

Rockiger Pop, poppiger Punk und wuchtige Bläser – wenn Matthew Graye aufspielen, geht es rund auf der Bühne. Und erst recht davor, denn bei den treibenden Beats kann niemand stillstehen und dem Mitsingen der eingängigen Hooks widerstehen. Knackige Riffs treffen auf verspielte Synthiesounds, stürmisches Gebläse setzt die Ausrufezeichen. Zusammen mit dem gewissen Etwas an Ironie und Irrsinn in den deutschen Texten ergibt sich das Rundumsorglospaket für Entertainment und Ekstase. Matthew Graye aus Hildesheim/Hannover ist ein Kollektiv unterschiedlichster Charaktere und entsprechend vielfältig ist die Zutatenliste ihrer Tanzmusik, die Fans von Boyband-Rock bis Ohrwurm-Pop, von Ärzte-Punk bis NDW-Ska gleichermaßen glücklich macht.